Für Hunde und für Babys ist der Mond nur ein Lampion, nach dem man greift, den man beheult. Dann, später, aber nicht viel weiter, setzt man bequem sich hin, um Ewigkeit zu schaffen auf dem Papier.
Herz/Schmerz, Brust/Lust und blutrot/tot auch muss dem Genie jetzt dienen, um im gereimten Tone zu ergehen sich in Platitüden. Geist ist wohl nicht darin, doch vor dem eignen Werke quillt des Schöpfers Träne der Bewunderung, und jene, deren Aufguss gestern er gelobt, sind nun beflissen, diesen Dienst geschäftig zu erwidern.
O holde Kunst, kuhäugig Sanfte, verzeih den hausbacknen Jüngern wie auch Jüngerinnen, die, da sie Schreiben lernten, nun auch Dichten wollen. Ich will für dich sie trösten.
Sonntag, 30. Juli 2006
Donnerstag, 3. Juli 2008
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