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Donnerstag, 3. Juli 2008

Schwächling

Es war bei Nacht, mich quälte der Gedanke,
ob ich getan, was man von mir verlangt,
was ich gefürchtet und wovor gebangt.
Da senkte sich auf mich die dunkle Schranke.

Die Gutes von mir wollten ohne Danke,
mit Peitschenhieben wurden sie bedankt.
An meinem Hasse war ich so erkrankt,
dass er mich niederschlug mit blinder Pranke.

Vor Schmerzen brüllend stürmt ich durch die Gassen.
Mit schwarzen Masken schreckten mich die Massen.
Ich schrie und schlug die Hände vors Gesicht.

Ich eilt zurück ins wohlvertraute Haus.
Die Decke übern Kopf schlief ich mich aus.
Der Morgen kam. Der Traum zerschmolz im Licht.


Mittwoch, 26. Juli 2006

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